Kategorie-Archiv: Methodologien

Prinzipien von skalierter Agilität: Globale Optimierung

Seit dem letzten Global Scrum Gathering habe ich zusammen mit einer Reihe von Scrumtrainern an Prinzipien zur Skalierung von Agilität gearbeitet. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir unsere Ergebnisse weitertragen möchten. In diesem Blogeintrag werde ich unsere Gedanken bezüglich globaler Optimierung näher betrachten. Stefan Roock hat sich bereits mit Begeisterten Kunden auseinandergesetzt. Andreas Schliep hat den Teil zu zufriedenen Mitarbeitern diskutiert.

Weiterlesen

Pareto Continuous Integration

Könnt Ihr unser Projekt auch so einrichten, dass der Build erst bei 80% fehlschlagenden Tests fehlschlägt?

Kürzlich fand ich mich mit dieser Frage konfrontiert. Bei aller Liebe musste ich mich kurz daran erinnern, dass es sicherlich einen gerechtfertigten Grund für diese Reaktion auf die kürzlichen Buildergebnisse gab. Alles in allem machte das aber nicht so wirklich Sinn für mich. Hierzu würde ich gerne eine etwas längere Erklärung geben.

Weiterlesen

Abschlussinterview vom Start-Up March

Im letzten Monat haben sich einige unserer Kollegen zurückgezogen und mit Hilfe von Lean Startup neue Ideen ausprobiert, und diese nach und nach auf die Straße, bzw. ins Web gebracht. Nachdem ich sie eingangs und in der Mitte zu ihren Erfahrungen interviewt habe, folgt heute nun das Abschlussinterview. Wir scheinen ein paar Kollegen im März verloren zu haben. Zumindest haben sich nur zwei bei mir gemeldet. Die Einsichten sind aber umso spannender.

Weiterlesen

Halbzeit beim Lean Startup-March bei it-agile

Eine kleine Schar von Kollegen verfolgt in diesem Monat eine Idee: Einen Monat lang Slack und Urlaub investieren, um etwas über innovative Produkte und die Lean StartUp Methode zu lernen. Vor zwei Wochen hatte ich die Kollegen bereits zum Einstieg und den Erwartungen interviewt. Nach nun rund zwei Wochen der angestrengten StartUp-Arbeit habe ich sie nochmals zu den bisherigen Erkenntnissen interviewen können.

Weiterlesen

Lean Startup-March bei it-agile

Bei der it-agile arbeiten wir viel mit Experimenten, um daraus mehr zu lernen. Neben dem Slack-Modell probieren wir immer wieder neuen Dinge aus. In diesem Jahr haben sich ein paar unserer Kollegen etwas ganz besonderes ausgedacht: den Startup-March. Ein Experiment, das über einen vollen Monat – nämlich den gesamten März – dauern soll, und in dem wir etwas neues lernen wollen. Ich nutzte die Gelegenheit, fünf der sieben teilnehmenden Kollegen vorab zu ihren Erwartungen und Hoffnungen zu interviewen.

Weiterlesen

Lesenswerte Agile Bücher

Ein Team, das ich coache, fragte mich gestern nach einer Liste von Büchern. Da ich häufig aus verschiedenen Büchern zitiere, habe ich ein paar der Bücher zusammengestellt, die mir am Anfang mit der Agilität geholfen haben. Da ich die Liste, die ich dem Team zugesandt habe, wertvoll empfand, habe ich mir direkt vorgenommen, diese Liste auf meinem Blog für spätere Hinweise zu verlinken. Auch wenn es für das Weihnachtsgeschenk ein wenig zu spät kommt, hier ist eine Liste an Büchern, die ich für jedes Team im Agilen Umfeld empfehle. Ich habe Links auf amazon.de ergänzt.

Weiterlesen

Das erste Wertepaar des Agilen Manifests

Vergangene Woche entbrannte eine Diskussion auf einem unserer internen Kommunikationskanäle der it-agile. Dabei ging es darum, ob Kanban ohne WIP-Limits Kanban genannt werden darf und kann, oder nicht. In der Diskussion gab es Vergleiche mit Scrum, wann Scrum Scrum ist, und wann man eine bestimmte Implementierung agil nennen kann, und wann eben nicht.

Im Verlauf der Diskussion habe ich mich zu folgendem Kommentar hinreissen lassen:

Sowohl für Kanban als auch für Scrum gilt aber gleichzeitig: Wenn ich nichts verbessern will, brauche ich auch nichts ändern, sprich eine neue Methode einführen. Wie disruptiv ich das mache, kann ich dabei immer anhand der Kultur und bereits in Progress befindlichen Änderungen dosieren. Warum muss ich das dosieren? Das beschreibt das Satir Change Modell. Ich kann Kanban genauso hart einführen, wie ich Scrum weich machen kann, auf die Dosierung kommt es an.

Dieses Statement bedarf ein wenig mehr Eklärungen – Grund genug für einen Blogeintrag. Als Aufhänger nehme ich hierfür das erste Wertepaar des Agilen Manifests: “Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge”.

Weiterlesen