Buchtipp: Perfect Software – and other illusions about testing

Über die letzten zwölf Jahre habe ich immer mal wieder eine Buchempfehlung in unserem Magazin agile review veröffentlicht. Einige alte Ausgaben sind mittlerweile leider vergriffen. Aus dem Grund habe ich mir vorgenommen, ein paar Buchtipps über die kommenden Wochen auf meinem persönlichen Blog noch einmal zu teilen. Den Einstieg macht eine Empfehlung aus der Ausgabe 1/2011 zu Perfect Software – and other illusions about testing von Gerald M. Weinberg, der leider vor vier Jahren verstorben ist.

Perfect Software: And Other Illusions About Testing.
Gerald M. Weinberg (2008): Dorset Haus. 200 Seiten.

In seinem bislang neustem Buch zu Software-Entwicklung widmet sich Weinberg, Autor von über 50 Büchern in den letzten 50 Jah- ren, dem Thema Testen von Software. Als einer der Pioniere in diesem Bereich stellt Weinberg zusammen mit Co-Autor James Marcus Bach heraus, welche Missverständnisse es hier gibt. Wein- berg und Bach räumen mit Vorurteilen auf, etwa, Testen sei nur “Herumklimpern auf der Tastatur”. Über die Unmöglichkeit, alles zu testen und den Unterschied zwischen Testen und Debuggen bis hin zu weit verbreiteten Fallen stellen die Autoren dabei zeitlos die Probleme im Testen und in der Software-Entwicklung heraus. Darüber hinaus liefert das Buch mit der Beschreibung des Satir- Kommunikations-Modells den Grundstein für die Lösung der ge- nannten Probleme. Alles in allem stellt dieses Buch damit ein voll- ständiges Bild von Software-Testen und seinen Grenzen dar und übt konstruktive Kritik am derzeitigen Usus in unserer Industrie.

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