Alle Beiträge von Markus Gärtner

Termine in 2012

Hier sind ein paar Termine, die ich für 2012 eingeplant habe. Falls sich die Gelegenheit ergibt, freue ich mich immer, neue Leute kennenzulernen.

Uff. Eine ganz schöne Liste. Ein paar fehlen noch, aber da warte ich erstmal ab, ob meine Einreichungen auch in das Programm aufgenommen werden.

Irgendwann mittendrin wird wohl auch mein Buch „ATDD by Example“ erscheinen. Wie ich gestern herausfand, datiert Amazon.com den Erscheinungstermin auf den 9. Juni. Ich bin da allerdings noch skeptisch.

Zusammenfassung zweier Softwerkskammer-Treffen

Im Januar habe ich an zwei Treffen der Software Craftsmanship Bewegung in Deutschland – der Softwerkskammer – teilgenommen. In Münster stand am 14.1.2012 das erste Treffen des SoCraMOB – der Gruppe im Städtedreieck Münster, Osnabrück und Bielefeld – an. Diese treffen sich am jeweils zweiten Samstag im Quartal für einen kompletten Tag. Am 17.1.2012 stand in Hamburg das 4. Treffen an. Hier sind meine Gedanken zu beiden Treffen.

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Lesenswerte Agile Bücher

Ein Team, das ich coache, fragte mich gestern nach einer Liste von Büchern. Da ich häufig aus verschiedenen Büchern zitiere, habe ich ein paar der Bücher zusammengestellt, die mir am Anfang mit der Agilität geholfen haben. Da ich die Liste, die ich dem Team zugesandt habe, wertvoll empfand, habe ich mir direkt vorgenommen, diese Liste auf meinem Blog für spätere Hinweise zu verlinken. Auch wenn es für das Weihnachtsgeschenk ein wenig zu spät kommt, hier ist eine Liste an Büchern, die ich für jedes Team im Agilen Umfeld empfehle. Ich habe Links auf amazon.de ergänzt.

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Agiles Testen in der Praxis

Vor einiger Zeit nahm ich an einer Umfrage zum Thema Agiles Testen teil. Etwas überrascht war ich heute, als ich über Twitter von Andreas Simon erfuhr, dass die Ergebnisse veröffentlicht wurden. Davon ausgehend, dass ich die Benachrichtigung übersehen hatte, habe ich mir den Artikel dann heute zu Gemüte geführt. Als Tester weiß ich allerdings auch, dass ich keiner Statistik trauen sollte, die ich nicht selber gefälscht habe. Während die Autoren ein paar Interpretation der Daten in dem Artikel beschreiben, möchte ich im Folgenden meine eigene Sichtweise wiedergeben.

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Was ist Akzeptanztestgetriebene Entwicklung?

In der letzten Zeit erhalte ich viele Anfragen nach Material und Informationen zu ATDD. Solange mein Buch für Einsteiger über ATDD noch nicht veröffentlicht ist, muss ich stets auf ein paar Materialien von Kollegen verweisen. Damit ich auch mal was eigenes habe, worauf ich verweisen kann, dachte ich mir, schreibe ich mal einen Blogeintrag.

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Was ist Software Craftsmanship?

Durch etliche Diskussionen auf Konferenzen bekomme ich immer mehr die Frage nach einer Definition von Software Craftsmanship mit. Auch wenn ich für UserGroups glaube, dass es mehr Sinn macht, sein eigenes Verständnis über die Handwerskkunst der Softwareentwicklung selbst zu definieren, glaube ich, dass uns eine Definition des Begriffes fehlt. In der Tat gab es früh schon Diskussionen zu dem Therm, aber darüber hinaus auch unterschiedliche Verständnisse unserer Mission. Beides zusammen für mich noch ein weiterer Grund, meine Gedanken zu dem Thema einmal nieder zu schreiben.

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Softwerkskammer – eine Bewegung zieht durchs Land

Auf der diesjährigen Konferenz zu Software Craftsmanship und Testing verfolgten wir Teilnehmer ein gemeinsames Ziel: ethisch vertretbare Softwareentwicklung im 21. Jahrhundert.

Ganz dem Geist des Manifestos für Software Craftsmanship und dessen Ethiken war uns der Teil „we share“ wichtig. Um das Wort über das Handwerk der Softwareentwicklung voran zu treiben, haben wir deshalb am letzten Tag der Konferenz zusammengesessen und über die Gründung verschiedener User Groups in ganz Deutschland verteilt gesprochen.

Unter dem Namen Softwerkskammer sind diese User Groups nun auf die Menschheit losgelassen worden. Dies sind meine Gedanken nach den jeweils ersten Meetings der Gruppe in Münster-Osnabrück-Bielefeld (ja, das gibt es!) sowie in Hamburg.

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Überlastung und was ich davon lernen kann

Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, ein Experiment zu machen. Ich war mir nicht sicher, wie viele Aufgaben ich übernehmen kann, bis ich vor einem Problem stehe. Zum einen fühlte ich mich nicht überlastet, zum anderen hatte ich die das Gefühl, noch mehr übernehmen zu können. Ein paar Monate später, und ich fand mich überfordert. Ein paar Wochen später, und ich kann drüber reflektieren. Hier sind die Lektionen, die ich davontrage.

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Das erste Wertepaar des Agilen Manifests

Vergangene Woche entbrannte eine Diskussion auf einem unserer internen Kommunikationskanäle der it-agile. Dabei ging es darum, ob Kanban ohne WIP-Limits Kanban genannt werden darf und kann, oder nicht. In der Diskussion gab es Vergleiche mit Scrum, wann Scrum Scrum ist, und wann man eine bestimmte Implementierung agil nennen kann, und wann eben nicht.

Im Verlauf der Diskussion habe ich mich zu folgendem Kommentar hinreissen lassen:

Sowohl für Kanban als auch für Scrum gilt aber gleichzeitig: Wenn ich nichts verbessern will, brauche ich auch nichts ändern, sprich eine neue Methode einführen. Wie disruptiv ich das mache, kann ich dabei immer anhand der Kultur und bereits in Progress befindlichen Änderungen dosieren. Warum muss ich das dosieren? Das beschreibt das Satir Change Modell. Ich kann Kanban genauso hart einführen, wie ich Scrum weich machen kann, auf die Dosierung kommt es an.

Dieses Statement bedarf ein wenig mehr Eklärungen – Grund genug für einen Blogeintrag. Als Aufhänger nehme ich hierfür das erste Wertepaar des Agilen Manifests: „Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge“.

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Was Softwareentwicklung vom Handwerk lernen könnte

Ich erinnere mich daran, wie im Dezember 2008 die ersten Gespräche bei 8thLight und Obtiva in Chicago geführt wurden, die im März zum Manifest des Software Craftsmanship führten. Viele der Ergebnisse bekam ich leider nur indirekt über die Software Craftsmanship Mailingliste mit. Dennoch erinnere ich mich an ein Gespräch, das ich zu der Zeit mit einem alten Freund hatte. Mein Freund ist Dachdecker und auch mehr als zwei Jahre später glaube ich noch fest daran, dass wir als Softwareentwickler – Tester wie Programmierer – viel von anderen Handwerksberufen lernen müssen.

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